........ an jedem Tag, immer mehr ! Ich kann es manchmal immer noch nicht fassen, dass sie nicht mehr da ist !
Mama, Du fehlst mir so sehr !
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Donnerstag, 2. Mai 2013
Samstag, 27. Oktober 2012
Wenn sich Lebenswege ....
...trennen, dann ist dies mit Schmerzen verbunden. Diese Schmerzen können sich in den verschiedensten Symptomen äussern. Traurigkeit, Wut, Resignation uvm.
Die Trennung, die ich gerade hinter mich bringen musste, bringt sowohl Trauer als auch Unverständnis mit sich. Unverständnis deshalb, weil ich mich als Zielscheibe fühle. Ich fühle mich unverstanden. Aber ich bin auch verärgert, da ich nicht alleine an der Situation "schuld" bin. Das mir ein mir sehr wertvolle Freundin deshalb die Freundschaft gekündigt hat, macht mich sehr sehr traurig. ICH hätte eher einen Grund gehabt, die Kündigung auszusprechen. In der Zeit der Krankheit meiner Mutter, in der ich wirklich ein offenes Ohr gebraucht hätte, war niemand da. Nachdem meine Mutter dann verstarb, ebenfalls nicht. Hab ich mit dem Holzhammer zugeschlagen ? Nein, habe ich nicht. Ich habe akzeptiert, dass auch andere Menschen ihre Probleme haben und deshalb nicht für mich da sein können (oder wollen ?). So ist das eben. Menschen begleiten Dich ein Stück in Deinem Leben. Der eine länger, der andere eben kürzer.
Gestern .....
...haben wir die Wohnung meiner Mutter übergeben !
Eine Woche vorher habe ich bei der Auflösung zugesehen und ich bin immer noch aufgewühlt deswegen. Die Möbel wurden abgebaut und abtransportiert. Es ist nun endgültig... Ich weiß aber, dass die Möbel in gute Hände gekommen sind und dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden.
Eine Woche vorher habe ich bei der Auflösung zugesehen und ich bin immer noch aufgewühlt deswegen. Die Möbel wurden abgebaut und abtransportiert. Es ist nun endgültig... Ich weiß aber, dass die Möbel in gute Hände gekommen sind und dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden.
Dienstag, 2. Oktober 2012
3 Wochen ist es nun her........
..... dass wir meine Mutter beerdigt haben ! 3 Wochen - die Zeit ist verflogen ! Und jeden Tag muss ich an sie denken !
Sie fehlt mir sehr, ich fühle mich zeitweise wie betäubt, leer, ohne Inhalt.... Jeden Tag überkommt mich das Bedürfnis, sie anzurufen. Aber das geht nun nicht mehr und das wird mir mit jedem Tag schmerzlicher bewusst. Es tut weh.....
Sie fehlt mir sehr, ich fühle mich zeitweise wie betäubt, leer, ohne Inhalt.... Jeden Tag überkommt mich das Bedürfnis, sie anzurufen. Aber das geht nun nicht mehr und das wird mir mit jedem Tag schmerzlicher bewusst. Es tut weh.....
Donnerstag, 13. September 2012
Gestern um 12.00 Uhr .....
..... haben wir meine Mutter beerdigt. Und, so blöd es klingt, es war eine schöne Beerdigung. So viele Menschen, die meine Mutter kannten, unendlich viele Verwandte und Freunde waren da und haben mit uns Kindern um meine Mutter getrauert. Die Rede, die meine Cousine gehalten hat war wunderschön. Eine meiner Schwestern hat noch ein Gedicht vorgetragen, auch das war so sehr passend !
Es war dieses Gedicht, dass meine Schwester vorgetragen hat:
Der Trauerzug zur Grabstätte hat unheimlich lange gedauert, so hatte jeder Zeit, über die Zeit und meine Mutter nachzudenken. Auch der anschließende Beerdigungskaffee war schön. Wir haben uns dort getroffen, wo meine Mutter viele Jahre über hingegangen ist, gefeiert hat und ihre beste Freundin kennen gelernt hat.
Und nun versuche ich, die Normalität wieder zuzulassen. Es ist jedoch unheimlich schwer. Immer und immer wieder muss ich an meine Mutter denken. Häufig ist es ein "Ich könnte Mama ja mal anrufen", oder einfach der Gedanke an sie. Wir haben nun keine Mutter mehr, und das ist ein Gefühl, als hätte man mir ein Bein amputiert. Seltsam, unwirklich und doch Realität ! Schwer zu verarbeiten......
Es war dieses Gedicht, dass meine Schwester vorgetragen hat:
Mütter sterben nicht, gleichen alten Bäumen.
In uns leben sie und in unseren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Mütter sterben nicht, Mütter leben fort auf ihre Weise.
In uns leben sie und in unseren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Mütter sterben nicht, Mütter leben fort auf ihre Weise.
Der Trauerzug zur Grabstätte hat unheimlich lange gedauert, so hatte jeder Zeit, über die Zeit und meine Mutter nachzudenken. Auch der anschließende Beerdigungskaffee war schön. Wir haben uns dort getroffen, wo meine Mutter viele Jahre über hingegangen ist, gefeiert hat und ihre beste Freundin kennen gelernt hat.
Und nun versuche ich, die Normalität wieder zuzulassen. Es ist jedoch unheimlich schwer. Immer und immer wieder muss ich an meine Mutter denken. Häufig ist es ein "Ich könnte Mama ja mal anrufen", oder einfach der Gedanke an sie. Wir haben nun keine Mutter mehr, und das ist ein Gefühl, als hätte man mir ein Bein amputiert. Seltsam, unwirklich und doch Realität ! Schwer zu verarbeiten......
Dienstag, 11. September 2012
Vor 6 Tagen ist .....
.... meine Mutter verstorben !
Am Donnerstag morgen gegen 01.32 Uhr hat sie ihren letzten Atemzug getan und ist dann gegangen. 12 Stunden hat sie gekämpft. Zwei meiner Schwestern waren bei ihr und haben sie begleitet. Ich habe meiner Mutter meine Engel an die Seite gestellt, die ihr den Übergang in die andere Welt erleichtern sollten. Ich hoffe, sie konnten ihr die Hand reichen und sie führen.
Wir alle sind wie gelähmt. Wir waren uns bewusst, dass "es" irgendwann jetzt passieren wird. Aber das es dann letztlich innert 3 Tagen passieren sollte, ist für uns unfassbar.
Am Freitag, 31.08.2012, ist meine Mutter auf die Palliativ-Station gekommen; Samstag und Sonntag konnte sie noch sitzen. Montag ging auch das nicht mehr. Ich habe sie an dem Montag besucht und sie war irgendwie sehrsehr ruhig, war irgendwie gar nicht da. Sie hat zwar meine Fragen beantwortet, war dann aber seltsam abwesend. Ob sie schon gespürt hat, dass ihr Lebensende kommt ?
Am darauffolgenden Mittwochmittag bekam ich dann den Anruf meiner Schwester, dass sich der Zustand meiner Mutter verschlechtert. Ihre Hautfarbe war wohl aschfahl und sie sah nicht mehr aus, wie unsere Mutter. Ich habe mich dann entschieden, nicht mehr auf die Station zu gehen. Und nachdem, was meine Schwestern mir am Todestag erzählt haben, war das die richtige Entscheidung für mich. Ich sehe nämlich, wie sehr die beiden mit den Bildern unserer sterbenden Mutter zu kämpfen haben. Ich hätte das einfach nicht geschafft !
Morgen werden wir meine Mutter beerdigen. Ich habe furchtbare Angst; Angst, meinen sonst so starken Bruder völlig am Boden zu sehen; Angst, dass ich das nicht schaffe; Angst, dass nun alles anders wird. Ich wünschte, der Mittwoch wäre schon vorbei !
Liebe Engel, bitte steht mir bei und sendet mir Kraft !!
Am Donnerstag morgen gegen 01.32 Uhr hat sie ihren letzten Atemzug getan und ist dann gegangen. 12 Stunden hat sie gekämpft. Zwei meiner Schwestern waren bei ihr und haben sie begleitet. Ich habe meiner Mutter meine Engel an die Seite gestellt, die ihr den Übergang in die andere Welt erleichtern sollten. Ich hoffe, sie konnten ihr die Hand reichen und sie führen.
Wir alle sind wie gelähmt. Wir waren uns bewusst, dass "es" irgendwann jetzt passieren wird. Aber das es dann letztlich innert 3 Tagen passieren sollte, ist für uns unfassbar.
Am Freitag, 31.08.2012, ist meine Mutter auf die Palliativ-Station gekommen; Samstag und Sonntag konnte sie noch sitzen. Montag ging auch das nicht mehr. Ich habe sie an dem Montag besucht und sie war irgendwie sehrsehr ruhig, war irgendwie gar nicht da. Sie hat zwar meine Fragen beantwortet, war dann aber seltsam abwesend. Ob sie schon gespürt hat, dass ihr Lebensende kommt ?
Am darauffolgenden Mittwochmittag bekam ich dann den Anruf meiner Schwester, dass sich der Zustand meiner Mutter verschlechtert. Ihre Hautfarbe war wohl aschfahl und sie sah nicht mehr aus, wie unsere Mutter. Ich habe mich dann entschieden, nicht mehr auf die Station zu gehen. Und nachdem, was meine Schwestern mir am Todestag erzählt haben, war das die richtige Entscheidung für mich. Ich sehe nämlich, wie sehr die beiden mit den Bildern unserer sterbenden Mutter zu kämpfen haben. Ich hätte das einfach nicht geschafft !
Morgen werden wir meine Mutter beerdigen. Ich habe furchtbare Angst; Angst, meinen sonst so starken Bruder völlig am Boden zu sehen; Angst, dass ich das nicht schaffe; Angst, dass nun alles anders wird. Ich wünschte, der Mittwoch wäre schon vorbei !
Liebe Engel, bitte steht mir bei und sendet mir Kraft !!
Mittwoch, 5. September 2012
Ich hoffe ....
... dass meine Engel meine Mutter begleiten, damit sie diesen Weg nicht alleine gehen muss ! Bitte, steht ihr bei !
Das Ende ist nun unausweichlich .....
... meine Mutter liegt im Sterben ! Ich erhielt heute diese Nachricht von meiner Schwester ! Aber ich kann nicht mehr ins Krankenhaus ! Ich kann es einfach nicht ! Eigentlich warte ich nur noch auf den erlösenden Anruf, dass sie es geschafft hat, und losgelassen hat !
Dienstag, 4. September 2012
Heute war ich nicht im Krankenhaus ....
...ich habe dazu einfach nicht mehr die Kraft ! Für einige wird sich das sehr egoistisch anhören und JA, das ist es auch ! ICH muss mit der Erinnerung leben, sie so gesehen zu haben ! Und das WILL ich einfach nicht ! Der Besuch gestern wird der letzte gewesen sein und so werde ich sie in Erinnerung behalten, auch wenn das nicht der Abschied war, den ich mir gewünschte habe ! Aber das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert und Entscheidungen müssen getroffen werden, von MIR !!
Montag, 3. September 2012
Anscheinend habe ich .....
....bei meiner Mutter keinen Stellenwert, warum sonst schaut sie TV während ich bei ihr bin und sie besuchen möchte ? Ich weiß grad nicht, was ich denken soll .....
Samstag, 1. September 2012
Brief an meine Mutter
Liebe Mama,
viele Jahre lang hatten wir kaum ein Verhältnis zueinander. Erst meine Therapie brachte mich Dir ein Stück näher. Du bist Deinen Weg gegangen und ich meinen. Für Deine Enkelin warst Du jedoch immer da ! Hast Termine verlegt, damit Du meiner Bitte, auf sie aufzupassen, nachkommen kannst !In Deiner Ehe mit meinem Vater musstest Du viel Schmach und Schläge ertragen. Wir waren Kinder und konnten Dir kaum helfen. Als Du versucht hast, Dir das Leben zu nehmen, wussten wir, dass etwas geschehen muss. Alle Kinder haben Dir zur Seite gestanden und Dich aus dieser Ehehölle raus geholt. Obwohl Du am Boden warst, bist Du wieder aufgestanden. Immer und immer wieder ! Nach der Trennung hast Du angefangen, ein eigenes Leben zu leben. Zeitweise warst Du sogar glücklich. Für mich war es toll, Dich wieder lachen zu sehen.
Und heute ? Heute liegst Du im Krankenhaus auf einer Palliativ-Station mit einer Diagnose, die uns alle umgehauen hat: ALL - akute lymphatische Leukämie. Einfach so war sie da ! Vor fast genau 4 Monaten diagnostiziert ! Der Arzt damals sagte, dass die Lebenserwartung 4-6 Monate sei. Und scheinbar hatte er Recht. Du bist nur noch ein Schatten Deiner selbst. Ich weiß gar nicht, ob Du mitbekommst, wie es um Dich steht. Für mich ist es jedenfalls schrecklich Dich so sehen. Eine Frau, die immer irgendwie weiter gemacht hat, liegt nun da, kann sich ohne Hilfe nicht mehr bewegen, die keine Kraft mehr hat und an der Schwelle steht, diese Welt zu verlassen. Ich möchte Dich gehen lassen, weil ich weiß, dass diejenige, die da liegt, nicht mehr DU bist. Ich weiß, Du würdest es auch nicht wollen.
Vorhin hast Du mich in Deine Arme genommen und mir gesagt, dass Du mich lieb hast. Ich konnte meine Tränen kaum zurück halten, so sehr haben mich Deine Worte berührt ! Auch ich habe Dich lieb, sehrsehr !
Ich umarme Dich und hoffe, dass Du mich in Deinem Herzen behälst !
Ich habe Dich lieb !
Deine Tochter H.
Palliativ-Station ....
....dort liegt nun meine Mutter und wartet auf ihren Tod !
Ich war heute bei ihr und sie sah furchtbar schlecht aus ! Sie ist kraft- und mutlos, kann nicht mehr. Ihr Gesicht ist eingefallen und sie kann keinen Schritt mehr ohne Hilfe gehen. Und das einer Frau, die nach Jahrzenten von ewig sich wiederholenden Nackenschlägen immer wieder aufgestanden ist ! Hier versagen ihr aber ihre Kräfte ! Und wir ? Wir können nichts tun.Wir können nur zusehen, wie sie Tag für Tag dem Tod ein Schritt näher kommt !
Hilflos und ohnmächtig fühle ich mich ! Und unendlich traurig !
Ich war heute bei ihr und sie sah furchtbar schlecht aus ! Sie ist kraft- und mutlos, kann nicht mehr. Ihr Gesicht ist eingefallen und sie kann keinen Schritt mehr ohne Hilfe gehen. Und das einer Frau, die nach Jahrzenten von ewig sich wiederholenden Nackenschlägen immer wieder aufgestanden ist ! Hier versagen ihr aber ihre Kräfte ! Und wir ? Wir können nichts tun.Wir können nur zusehen, wie sie Tag für Tag dem Tod ein Schritt näher kommt !
Hilflos und ohnmächtig fühle ich mich ! Und unendlich traurig !
Dienstag, 28. August 2012
Man stumpft ab ...
.... wenn man wöchentlich das hoch und runter der Blutwerte meiner Mutter hört ! Sind sie gut, freue ich mich wie blöd; sind sie schlecht, falle ich in ein tiefes Loch ! Jede Woche-immer wieder !
Gerade war ich bei meiner Mutter .....
...und sie sieht so schlecht aus. Sie kraft- und mutlos, hockt vor dem Fernseher weil das Laufen und Aufstehen sie sehr strapazieren.
Ich könnte weinen, wenn ich sie so sehe !
Ich könnte weinen, wenn ich sie so sehe !
Montag, 27. August 2012
Immer schlechter .......
...werden die Werte meiner Mutter. Heute hat sie Plasma bekommen, weil die Leukos wieder grenzwertig hoch waren. Mittlerweile muss sie eine ganze Handvoll Medikamente nehmen. Dazu hat sie immer weniger Appetit. Sie baut täglich immer mehr ab. Die Ärzte sagten heute, dass, wenn die Werte bis Freitag nicht deutlich besser werden, meine Mutter wieder stationär aufgenommen wird. Ich weiß, dass sie das Krankenhaus wohl nicht mehr verlassen wird. Das wird ihre Endstation werden.
Wir wissen, dass sie das auch weiß und das finde ich ganz furchtbar. Auch wenn ich dran denke, was dann aus meinem Bruder wird, bereitet mir ein schlechtes Gefühl. Er hängt sehr an ihr. Er leidet sehr sie so zu sehen; wie wir alle.
Wir wissen, dass sie das auch weiß und das finde ich ganz furchtbar. Auch wenn ich dran denke, was dann aus meinem Bruder wird, bereitet mir ein schlechtes Gefühl. Er hängt sehr an ihr. Er leidet sehr sie so zu sehen; wie wir alle.
Donnerstag, 23. August 2012
Ich muss mich sortieren .....
...sonst drehe ich durch !
Meine Gedanken kreisen seit April um meine Mutter. Sie ist die erste Person aus unserer Familie, bei der man eine tödliche Krankheit festgestellt hat. Ich bin also total unerfahren, was den Verlauf der ALL angeht.
Ihr Zustand reicht von sehr gut, bis hin zu ganz schlecht. Die Werte fahren hoch und runter und das ist kräftezehrend. Für meine Mutter sowieso, aber auch für uns Kinder. Gerade meine älteste Schwester, meinen Bruder und mich trifft es hart, weil wir nun in ihrer direkten Umgebung wohnen.
Ihr Zustand verschlechtert sich zusehends. Es ist schlimm das beobachten zu müssen und den Gedanken zu haben, dass wir ihr wirklich nicht mehr helfen können. Sie wird ganz bald völlig kraftlos sein und sich nicht mehr selber versorgen können. Der behandelnde Arzt sagte mir vor einigen Wochen, dass, wenn meine Mutter jetzt ins Krankenhaus müsste, sie nicht mehr lebend rauskommen würde. Da wir sehen, dass es meiner Mutter nicht gut geht, überlegen wir, ob wir das nicht einfordern. Meiner Mutter geht es schlecht und wir wissen nicht, was noch kommt. Wenn man es objektiv betrachtet, weiß man es. SIe wird weniger und weniger werden und wir müssen zuschauen. Das Thema Hospiz ist für meine Mutter kein Thema. Sie sperrt sich, will nichts davon hören. Ich kann es sogar verstehen ! Hospiz wird bedeuten, dass sie dort liegt und der Tod allgegenwärtig wäre. Der Gedanke daran, wäre für mich auch unerträglich. Doch was bleiben uns für Möglichkeiten ?? Zu Hause geht fast nicht mehr, Krankenhaus müssen wir abklären, Pflegedienst geht noch nicht, da keine Pflegestufe vorhanden. Wir wissen es einfach nicht. Zumal meine Mutter zu allem ihr Einverständnis geben müsste. Doch ich will einfach nicht in die Situation kommen, in ihre Wohnung zu kommen um nach ihr zu sehen, und sie liegt da, hilflos oder nicht mehr lebend. Ich WILL das einfach nicht. Ich würde dieses Bild nie mehr aus meinem Kopf bekommen. Davor möchte ich mich schützen. Doch egal, was sage, alles wird seitens meiner Schwester abgeschmettert. Ich mag eigentlich gar nicht mehr drüber reden, aber uns bleibt nichts anderes übrig. Letztlich wird es unsere Aufgabe sein, eine Entscheiung zu treffen. Bald wird sie es nicht mehr können.
Irgendwie hoffe ich, dass der Arzt uns die Entscheidung in den nächsten Tagen abnehmen wird. Ich weiß zwar, dass meiner Mutter dann bewusst wird, dass das ihre Endstation wird, aber wir haben einfach nicht die Erfahrung, eine Todkranke beim sterben zu begleiten-und ich WILL es auch nicht.
Ich hoffe, mich kann einer verstehen !
Meine Gedanken kreisen seit April um meine Mutter. Sie ist die erste Person aus unserer Familie, bei der man eine tödliche Krankheit festgestellt hat. Ich bin also total unerfahren, was den Verlauf der ALL angeht.
Ihr Zustand reicht von sehr gut, bis hin zu ganz schlecht. Die Werte fahren hoch und runter und das ist kräftezehrend. Für meine Mutter sowieso, aber auch für uns Kinder. Gerade meine älteste Schwester, meinen Bruder und mich trifft es hart, weil wir nun in ihrer direkten Umgebung wohnen.
Ihr Zustand verschlechtert sich zusehends. Es ist schlimm das beobachten zu müssen und den Gedanken zu haben, dass wir ihr wirklich nicht mehr helfen können. Sie wird ganz bald völlig kraftlos sein und sich nicht mehr selber versorgen können. Der behandelnde Arzt sagte mir vor einigen Wochen, dass, wenn meine Mutter jetzt ins Krankenhaus müsste, sie nicht mehr lebend rauskommen würde. Da wir sehen, dass es meiner Mutter nicht gut geht, überlegen wir, ob wir das nicht einfordern. Meiner Mutter geht es schlecht und wir wissen nicht, was noch kommt. Wenn man es objektiv betrachtet, weiß man es. SIe wird weniger und weniger werden und wir müssen zuschauen. Das Thema Hospiz ist für meine Mutter kein Thema. Sie sperrt sich, will nichts davon hören. Ich kann es sogar verstehen ! Hospiz wird bedeuten, dass sie dort liegt und der Tod allgegenwärtig wäre. Der Gedanke daran, wäre für mich auch unerträglich. Doch was bleiben uns für Möglichkeiten ?? Zu Hause geht fast nicht mehr, Krankenhaus müssen wir abklären, Pflegedienst geht noch nicht, da keine Pflegestufe vorhanden. Wir wissen es einfach nicht. Zumal meine Mutter zu allem ihr Einverständnis geben müsste. Doch ich will einfach nicht in die Situation kommen, in ihre Wohnung zu kommen um nach ihr zu sehen, und sie liegt da, hilflos oder nicht mehr lebend. Ich WILL das einfach nicht. Ich würde dieses Bild nie mehr aus meinem Kopf bekommen. Davor möchte ich mich schützen. Doch egal, was sage, alles wird seitens meiner Schwester abgeschmettert. Ich mag eigentlich gar nicht mehr drüber reden, aber uns bleibt nichts anderes übrig. Letztlich wird es unsere Aufgabe sein, eine Entscheiung zu treffen. Bald wird sie es nicht mehr können.
Irgendwie hoffe ich, dass der Arzt uns die Entscheidung in den nächsten Tagen abnehmen wird. Ich weiß zwar, dass meiner Mutter dann bewusst wird, dass das ihre Endstation wird, aber wir haben einfach nicht die Erfahrung, eine Todkranke beim sterben zu begleiten-und ich WILL es auch nicht.
Ich hoffe, mich kann einer verstehen !
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