Es war dieses Gedicht, dass meine Schwester vorgetragen hat:
Mütter sterben nicht, gleichen alten Bäumen.
In uns leben sie und in unseren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Mütter sterben nicht, Mütter leben fort auf ihre Weise.
In uns leben sie und in unseren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Mütter sterben nicht, Mütter leben fort auf ihre Weise.
Der Trauerzug zur Grabstätte hat unheimlich lange gedauert, so hatte jeder Zeit, über die Zeit und meine Mutter nachzudenken. Auch der anschließende Beerdigungskaffee war schön. Wir haben uns dort getroffen, wo meine Mutter viele Jahre über hingegangen ist, gefeiert hat und ihre beste Freundin kennen gelernt hat.
Und nun versuche ich, die Normalität wieder zuzulassen. Es ist jedoch unheimlich schwer. Immer und immer wieder muss ich an meine Mutter denken. Häufig ist es ein "Ich könnte Mama ja mal anrufen", oder einfach der Gedanke an sie. Wir haben nun keine Mutter mehr, und das ist ein Gefühl, als hätte man mir ein Bein amputiert. Seltsam, unwirklich und doch Realität ! Schwer zu verarbeiten......
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