Montag, 28. Januar 2013

Ich fühle mich einsam .......

......und unverstanden. Oft denke ich, dass ich anscheinend eine seltsame Einstellung zu vielen Dingen habe und deswegen oft anecke. Auf der einen Seite ist es mir egal. Die wenigsten Menschen sprechen das offen an. Auf der anderen komme ich dann hier und da ans überlegen, ob meine Einstellung wirklich so richtig ist. Mir sind viele Dinge seit dem Tod meiner Mutter einfach nicht mehr wichtig.

Mir ist es nicht wichtig, an jedem WE raus zu gehen, mich volllaufen zu lassen und Tage danach noch an den Nachwehen knabbern zu müssen. Mir ist es aber wichtig, Dinge, die mich belasten, zu bereden. Auch wenn das bedeutet, dass es in hitzigen Diskussionen endet. Ja, ich will auch Spass haben, aber für welchen Preis ? Dass ich mein Kind stets irgendwo unterbringen muss, um auf die Rolle zu gehen ? Nee, das mache ich nicht. Und da stosse ich auf Unverständnis ! Und DAS kann ICH nicht verstehen. Ich mag auch nicht mehr nur über belangloses Zeug reden. Ich möchte tiefergehende Gespräche führen. Aber dazu ist kaum mehr jemand bereit.

Ich will mich einfach nicht verstellen, denn so, wie die Leute mich gerne (wieder) hätten, bin ich nicht (mehr). Ich habe mich verändert ! Zu meinem Nachteil ? Das frage ich mich !

Montag, 7. Januar 2013

Seit über 2 Monaten .....

... habe ich nun nicht mehr geschrieben. So vieles ist zwischenzeitlich passiert.

Wir wohnen nun in unserem Haus, sind also rechtzeitig vor Heiligabend fertig geworden. Und ich muss sagen, es ist echt schön hier. Wir fühlen uns sehrsehr wohl und sind sehr dankbar und glücklich. Zugegebenermaßen haben wir viel gestritten in der Zeit der Renovierung. Das kam aber daher, dass wir alle sehr angespannt waren. Zudem taten sich immer wieder neue Baustellen auf, die wir nicht geplant hatten. Das scheint allerdings wohl "normal" zu sein. Aber nun sind wir froh, dass wir das Gros hinter uns haben.

Ein paar Kleinigkeiten müssen wir noch erledigen, aber das sind wirklich Kleinigkeiten. 

Heiligabend haben wir mit meinen Geschwistern hier auch gefeiert. Im Großen und Ganzen war es sehr anstrengend. Mann, Kind und ich waren natürlich am Heiligabend in der Kindermesse, das hat uns sehr gut getan. Wir waren alle Drei sehr in uns gekehrt. Als dann am Schluss "Stille Nacht, heilige Nacht" gesungen wurde, taten sich bei mir die Schleusen auf und ich musste sehr weinen. Alle angestauten Gefühle, die meine Mutter betreffen, kamen heraus und suchten sich ihren Weg. Wieder mal habe ich gemerkt, wie sehr mich ihr Tod getroffen hat. Ich vermisse sie nach wie vor, und Heiligabend war es noch deutlicher als es ohnehin der Fall ist. Irgendwie habe ich den Tag aber rum gekriegt.

Silvester war ich dann mit meinen Lieben alleine. Und das war richtig schön. Wir hatten wieder unser leckeres Fondue auf dem Tisch, haben gespielt und sind um kurz vor Mitternacht dann natürlich auch rausgegangen. Rainer hatte einige Böller gekauft, die auch das Kind hochgehen lassen konnte. Sie hatte Spass ohne Ende. Letztlich lagen wir dann gegen kurz nach Eins im Bett. Hundemüde und happy. 

Zwischen den Jahren hatte ich Urlaub. Ich habe das sehr genossen. Kind hatte ja auch Ferien und wir haben die Zeit sehr schön zusammen verbracht.

Jetzt geniessen wir unser neues Zuhause und sind sehr happy !